THEATER  KWADRAAT

Szene aus SILIKON im Wiesbadener Thalhaus - Foto Paul Müller

Theater Kwadraat spielt SILIKON

Das 1999 in Wiesbaden gegründete freie Ensemble THEATER KWADRAAT ist das aktuelle Projekt des Regisseurs ULRICH POESSNECKER. Experimentierfreudig, modern, provokativ und ausgesprochen lebendig ist die Arbeit dieser Gruppe.
THEATER KWADRAAT entdeckt und zeigt gegenwärtiges Theater aus den Niederlanden und Flandern in deutschen Inszenierungen. 

„KONSEQUENT AUF DEN NEBENSTRAßEN DES THEATERS. WIESBADENER SCHAUSPIELENSEMBLE „KWADRAAT“
ÜBERZEUGT MIT „SILIKON“. “
Wiesbadener Kurier

„ÜBERRAGENDE SCHAUSPIELERISCHE LEISTUNGEN“
Allgemeine Zeitung Rhein-Main 

Mit SILIKON, einem äußerst diskussionswürdigen Theaterstück des Niederländers GERARDJAN RIJNDERS, sind offene, vorurteilsfreie Zuschauer angesprochen. Ein Publikum, welches sich ausschließlich dem Kanon klassischer Theatertexte verpflichtet fühlt, welches, sagen wir, „PULP FICTION“ oder den „LETZTEN TANGO IN PARIS“ nicht kennt, wird sich SILIKON erst einmal erarbeiten müssen. 

SILIKON – das neueste Stück von THEATER KWADRAAT.

ANJA SACKARENDT, DIETMAR BERTRAM en PETER MARTY in het meedogenloos mooie stuk van GERARDJAN RIJNDERS. Regie en decor : ULRICH POESSNECKER.

Niet missen ! 

Das Stück SILIKON entstand 1986 als Teil einer Trilogie. Ganz im Sprachmuster unserer heutigen, kurzweilig-sprunghaften Gesellschaft geschrieben, zeigt es in herausfordernder Form postmoderne Liebes- und Lebensweisen. Seine Figuren Sylvia, Adolf und Gustav sind Menschen auf der Suche. Auf der Suche nach neuen Erfahrungen, emotionalen Kicks, dem ultimativen Erlebnis. Ihr Gespräch treibt dahin, braust boshaft auf, steuert wild durch eine Vielzahl von Themen. Alkohol löst und verhindert die Kommunikation in fast gleicher Weise. Es scheint, als würde es dieser coolen und über alles informierten Generation besonders schwer fallen, ihre tägliche Wirklichkeit in den Griff zu bekommen. Es ist eine Wirklichkeit, die sich vorrangig nur noch bruchstückartig als disparater Kosmos in konkurrierenden, bunten Facetten zeigt. 

So feiern die Helden des Stücks wild und fest entschlossen, schnatternd, trinkend und in heftigem Verlangen nach den Körpern der Freunde. Mit oft überraschendem Wortwitz, direkt und mitunter in greller Situationskomik eilt das Stück durch seine Handlung. Im Rhythmus unserer Zeit. 

Der Autor Gerardjan Rijnders (geb. am 2. Juni 1949 in Delft) studierte an der Universität von Amsterdam Jura und an der Amsterdamer Theaterschule Regie. 1975 gab er sein Theaterdebüt als freier Regisseur. Seit 1987 bestimmt er als künstlerischer Leiter, Regisseur und Autor Charakter und Stil der Toneelgroep Amsterdam. 1977 und 1988 wurde er mit dem Albert van Dalsum Preis ausgezeichnet. Gerardjan Rijnders will das Publikum mit Unerwartetem überraschen und sagt: „Wir wollen nicht nur Stücke auf die Bretter bringen, sondern Theater von allem, was interessant ist, machen: einem Buch, einem Thema, einer Zeitung, was auch immer. (...)Ja, mit unseren Aufführungen werden wir sicher überraschen. Und sie müssen auch ein wenig geil werden. Aber wenn du dieses Wort nicht gebrauchen willst, sag einfach lecker.“ 

„... en ze moeten ook een beetje geil worden. En als je dat woord niet mag gebruiken, zeg dan maar lekker.“ 

THEATER KWADRAAT arbeitet mit freien Schauspielern aus Wiesbaden und Mainz.
In SILIKON spielen Anja Sackarendt, Dietmar Bertram und Peter Marty. 

Ulrich Poessnecker inszenierte in den letzten Jahren Stücke von Ionesco, Bruckner, Strauß, Saunders, Wampilow, Krechel, Raimund, Goldoni und Woudstra. 

SILIKON (Silicone) Gerardjan Rijnders
Deutsche Übersetzung von Monika The
Alle Rechte liegen beim Verlag S. Fischer, Frankfurt am Main 

Termine

 

Kreml - Kulturhaus / Zollhaus

21.09.2001, Theaterfestival

das RIND / Rüsselheim, Mainstr. 11

30.09. + 01.10 + 02.10.2001 jeweils 20:30 Uhr

Hessisches Staatstheater / Wiesbaden

05.10.2001 19:30 Uhr

weitere Gastspieltermine sind in Planung.

Personen:

Sylvia - Anja Sakarendt
Adolf - Peter Marty / Dietmar Bertram
Gustav - Dietmar Bertram / Peter Marty 

Inszensierung, Bühnenbild und Gesamtleitung: Ulrich Poessnecker 

Kontakt:
Telefon 06127 - 79428
Telefax 06127 - 7030 860
Email
flam@theater-kwadraat.de